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Der Gallische Weizen (le petit épeautre) der Hoch-Provence

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Das Triticum monococcum, dessen erster Anbau zurückgeht ins Jahr 9000 vor Christus, ist der echte Vorfahre der modernen Getreidearten.

Bis in römische Zeitalter hinein wurde dieses „Einkorn“ („engrain“, der gebräuchliche Name des petit épeautre), im Überfluss konsumiert und erst vor ungefähr 15 Jahren von der breiten Öffentlichkeit wieder entdeckt.

Heutzutage wird dieser „Gallische Weizen“ in der Grafschaft Sault angebaut. Der Ernte, die im August stattfindet, folgt die schwierige Zeit des Schälens dieses Korns.

Seine Farbe und sein Geschmack sind einzigartig, und die Arten der Zubereitung –sowohl süß als auch kräftig – sind mannigfaltig.

Bis zum heutigen Tag wurden 187 Rezepte zusammengetragen. Die Suppe aus „petit épeautre“ ist eine kulinarische Tradition in der Grafschaft Sault.

Der Gallische Weizen hat nicht nur eine besondere geschmackliche Qualität, sondern ist auch als gesundes Nahrungsmittel anerkannt; er wird vor allem wegen seines geringen Glutengehalts sehr geschätzt und empfohlen.

Petit épeautre
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Die meisten örtlichen Produzenten bauen den petit épeautre hier an und bieten ihn zum Verkauf.

Außerdem schlagen die Restaurantbesitzer ihn als Beilage zum Hauptgericht oder auf ihrer Speisekarte vor.

Das Dorf Monieux feiert jedes Jahr am 1. Sonntag im September den petit épeautre im Rahmen eines großen mittelalterlichen Festes.

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